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2.3 Psychotherapie und Depression

[Quellen: Titelgeschichten DER SPIEGEL Nr. 36/2000, Nr.16/2005; Lexikon der Medizinirrtümer (Werner Bartens)]

Es gibt immer mehr Skeptiker, die der Psychotherapie ablehnend entgegentreten. So versucht der Psychologe Rolf Degen in seinem Lexikon der Psychoirrtümer den Beweis zu erbringen, daß Psychotherapie unwirksam ist, höchstens einem Placeboeffekt standhält. Die Crux mit Psychologie und Psychotherapie liegt in der Ungenauigkeit des Gegenstandes "Seele". Degen argumentiert mit empirischen Untersuchungen, die viele Aussagen ins Reich der Mythologie verwies, doch Unklarheiten kommen durch andere Studien auf, die das Gegenteil beweisen. Dagegen gibt es zwei Strategien. Die eine ist die, jenen Studien mehr zu vertrauen, die neueren Datums sind UND vorhergehende, auch abweichende Ergebnisse diskutiert. Man wird feststellen, dass die Widerlegungen und Relativierungen alle neueren Datums sind, während die "Irrtümer" vor 50 bis 100 Jahren in die Welt gesetzt wurden.

Zweitens ist es nützlich, sich an den Philosophen Karl Popper zu halten. Er maß der Widerlegung einer Behauptung mehr Wert bei als der Bestätigung. Gerade in der Psychologie, sagt Popper in seiner intellektuellen Autobiografie, lasse sich alles mit Beispielen und Fallbeschreibungen beweisen. Psychoanalyse und Individualpsychologie sind nach seinem Dafürhalten unter die Pseudo-Wissenschaften einzureihen, genauso wie der Marxismus.

Der wohl aussagekräftigste deutsche Skeptiker der Psychologie war der Philosoph Karl Jaspers. Er studierte anfangs Psychologie, schuf dann sein Werk Psychologie der Weltanschauungen, und stellte fest, daß sein Werk (versehentlich) nichts mit Psychologie zu tun hatte. Er wechselte die Fronten und wurde Philosoph. Jaspers lehnte Psychoanalyse und Marxismus vehement ab, bezeichnete beides als Wissenschaftsaberglaube. Ende der 1960er-Jahre (mit der Studentenrevolte) kamm es zum Philosophenstreit mit der Frankfurter Schule, deren Anhänger man als Freudianer bezeichnen kann.
Wir leben heute in einer psychologisierten Gesellschaft, in der kritischer Vertstand vom Tisch gefegt wurde. Mit der Psychologie (Psychotherapie) werden Millionen depressivkranker Menschen auf einen Irrweg geschickt. Psychologen haben bis zum heutigen Tag nicht den (nachprüfbaren) Beweis erbringen können, daß Psychotherapie einen Nutzen bei depressivkranken Menschen hat. Die 3-Drittel-Faustregel besagt: „Das 1. Drittel der Depressiven wird von selbst gesund, das 2. Drittel bleibt depressiv, und das letzte Drittel landet in der Psychiatrie." In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an Depressionen. Von ihnen werden jährlich mehr als 100.000 Selbstmordversuche unternommen, etwa 12.000 enden tödlich.
Wird ein psycho-"therapierter" Mensch zufällig von selbst gesund, bekanntlich verschleißen sich die meisten Krankheiten, glaubt der arme Tropf, ihm wurde geholfen, und der Psychologe schreibt sich den Erfolg auf seine Fahnen. Seit Etablierung der Psychotherapie haben sich weltweit etwa 40 Millionen Menschen aus depressiver Verzweiflung umgebracht. Sie wußten nicht, daß ihr Stoffwechsel (Metabolismus, Maldigestion, Malnutrition) aus dem Ruder geraten war. Dieses Wissen ist den Führungskräften von Pharmaindustrie, Medizin und Krankenkassen bekannt. Man unternimmt nichts für die Aufklärung der Menschen. Das Gegenteil ist der Fall, denn: Wer sich selbst umbringt, hat selbst schuld.
Die Psychologie (Pseudowissenschaft) wurde in den letzten 100 Jahren ständig gegen die Menschen eingesetzt. Die Nazis verdummten mit Massenpsychologie (Propaganda) das deutsche Volk, trieben es in den Abgrund. In der Sowjetunion gab es die marxistische Psychologie, sie wurde auch kritische Psychologie genannt. Mit deren Methoden wurden Millionen gequält und in den Selbstmord getrieben: "Jossif Stalin läßt grüßen!" In der DDR wurde 1968 die operative Psychologie bei der STASI eingeführt. Auch hier gibt es genügend Beweise für psychologische Menschenquälerei. Die Verbrechen der Psychologen (seelische Folter) wurden nie an den Pranger gestellt. Niemand machte bisher den (verbrecherischen) Psychologen einen Prozeß. Politverbrecher wurden nach den Nürnberger Prozessen aufgehängt, Psychoverbrecher verschont.
Die Psychologie ist ein Konglomerat giftiger Spaltpilze, sie vereinigt Weltanschauungen (von Astrologie über Graphologie und Physiognomie bis hin zur Pastoralpsychologie) und ist nur mit einer Religion vergleichbar, die weder beweis- noch widerlegbar ist. Psychologie treibt Keile in die Gesellschaft. In der (forensischen) Gutachterpraxis haben sich computergestützte (statistische) Gutachten als qualitativ besser erwiesen.

Bruno Rupkalwis
Internet: www.hirndefekte.de