Wer viel weiß, den kann man nicht für dumm verkaufen. Wichtig ist, daß man sich informiert, und das gilt besonders für Krankheiten.
"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!", denken Sie stets an diesen weisen Ausspruch. Meiner Aktivität habe ich den
Namen Vitamin-B-Komplex gegeben. Ich habe festgestellt, daß mit Vitaminen, mit Thiamin, Nicotinamid, Pyridoxin und
einige weitere (Tryptophan), depressivkranken Menschen geholfen wird. Sie müssen diese Stoffe nur rechtzeitig zu sich nehmen.
Depressionen sind Symptome von (qualitativer) Mangelernährung (z.B. Beriberi, Pellagra) und keine psychische Erkrankung. Unsere
Industrie-Nahrungsmittel sind nicht ausreichend mit den lebenswichtigen Stoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) versehen. Wir essen
zuviel Chemie (z.B. Farbstoffe, Aromen) und wundern uns, daß Depressionen zur Volksseuchegeworden sind. Wir können folglich davon ausgehen,
daß fast alle Menschen der Industriestaaten eine latente Depression in sich tragen, die darauf wartet, irgendwann auszubrechen. Vitamine,
Mineralstoffe und Spurenelemente kann der menschliche Körper nicht selbst erzeugen. Sie sind lebenswichtig und müssen mit der Nahrung dem
Organismus zugeführt werden. Bei Gesprächen mit Menschen, wurden mir Zweifel an der Psychologie geäußert(ihre Wurzeln liegen im
Okkultismus). Viele halten sie schlechthin für Humbug. Andere meinen, Ärzte haben keine Ahnung von gesunder Ernährung.
Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Mindestens vier Millionen Menschen, so neueste Schätzungen, leiden allein in Deutschland an depressiven Störungen. Diese gehören weltweit
sowohl zu den häufigsten, als auch zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen.
Nach wie vor besteht hoher Forschungsbedarf, auch wenn es in den letzten Jahren durch die weltweite Intensivierung der Forschung
unzweifelhaft Fortschritte gegeben hat, Neue Medikamente, aber auch andere Formen der Behandlung haben ihre Wirksamkeit unter Beweis
gestellt und finden damit zunehmend Eingang in die Gesundheitsversorgung. Daneben entwickelt die Forschung neue, grundlegende Erkenntnisse
über die Natur der depressiven Erkrankungen und stellt somit Ansatzpunkte für die weitere Entwicklung von Therapieverfahren zur
Verfügung.
Darüber hinaus entmythologisiert die Forschung aber auch Erkrankungen der Psyche und trägt damit zur Versachlichung der Auseinandersetzung
mit diesen Krankheitsbildern bei, auf die eine nicht aufgeklärte Öffentlichkeit noch immer mit Unverständnis reagiert.
Mit dieser Broschüre soll den Betroffenen und Ihren Angehörigen, aber auch allen anderen Interessierten der Stand der Forschung nahe
gebracht und ein tieferes Verständnis der Erkrankung vermittelt werden.
Stand August 2001
Bruno Rupkalwis, 01.06.2002
Erich Kästner
Depression - Wege aus der Schwermut
Anmerkung:
Die Broschüre des BMBF gliedert sich grob betrachtet in einen medizinischen (wissenschaftl.) und einen psychologischen Teil. Im med. Teil
wird die Funktionsweise der Neurotransmitter (Serotonin usw.) und ihre wichtige Bedeutung für die Gehirntätigkeit bei Depressiven
erläutert. Die Antidepressiva werden beschrieben, sie verzögern den Abbau des Serotonins. Im psychologischen Teil findet man das übliche
Geschwätz: "Auslöser der Depression ist..."
In der Broschüre findet sich kein Wort über gesunde Ernährung, über die lebenswichtige Bedeutung der Vitamine. Ohne B-Vitamine ist die
Biosynthese des Serotonins nicht möglich. Das ist im Forschungsministerium noch nicht angekommen.
Das Werk ist unterlassene Hilfeleistung. Es wird im Sinne der Geldverdiener (Krankheitslobby) mit Halbwahrheiten argumentiert. An gut mit
essentiellen Stoffen versorgten Menschen ist nichts zu verdienen, das weiß die Krankheitslobby.
Geleitwort
Edelgard Bulmahn
Ministerin für Bildung und Forschung
Frau Bundesministerin E. Bulmahn, Sie haben da etwas unterschrieben, wofür Sie einmal Verantwortung
übernehmen müssen!
Internet: www.hirndefekte.de