Eine Zunahme des Botenstoffs Serotonin und damit die Herstellung des natürlichen Gleichgewichts zwischen diesem und anderen Neurotransmittern
ist durch eine Therapie mit entsprechenden Medikamenten möglich. Es ist beruhigend zu wissen, dass sich Depressionen heute sehr gut
behandeln lassen.
Merz:
Medikamente machen die Psychotherapie häufig erst möglich. Manche Patienten, die unter einer Depression leiden, lehnen die Einnahme von
Medikamenten ab. Sie versprechen sich ausschließlich von psychotherapeutischen Verfahren Besserung. In vielen Fällen schafft aber erst die
Einnahme eines antidepressiv wirkenden Medikamentes die notwendige Voraussetzung. Denn unter einer medikamentösen antidepressiven Therapie
erlangen Patienten z.T. erst die dafür notwendige psychische Stabilität, um zum Beispiel eine Gesprächstherapie sinnvoll beginnen zu
können.
1964 warnte Dr. Johann Georg Schnitzer alle deutschen Politiker vor einer Ausbreitung der Zivilisationskrankheiten, der chronischen
Krankheiten mit den biologischen und wirtschaftlichen Folgen für die deutsche Bevölkerung und Wirtschaft.
Zwei Zahlen zum Nachdenken: Wir geben fast 300 Milliarden Euro jährlich für Krankenkosten aus. Der gesamte Bundeshaushalt betrug im Jahre
2004 nur 254 Milliarden Euro. Haben wir Deutschen noch alle Tassen im Schrank? Wir wurden dermaßen psychoverblödet, daß wir selbst diese
Frage nicht mehr beantworten können.
Bruno Rupkalwis

Pfizer hat fast recht, aber nur fast. Serotonin ist eine Angelegenheit der Biosynthese im menschlichen Organismus. Es entsteht aus
der essentiellen Aminosäure Tryptophan und benötigt Pyridoxin (Vitamin B6) als Coenzym. Beide Stoffe müsse mit der Nahrung
aufgenommen werden. Pyridoxin gehört für alle Bevolkerungsschichten zu den kritischen Nährstoffen (BfArM).
Die Psychopharmaka (Antidepressiva) greifen an den Synapsen der Hirnzellen an und verursachen die mannigfaltigsten Wirkungen. Besser als
Pharmapillen sind eine gesunde Ernährung, ggf. Einnahme der essentiellen Stoffe in erhöhter Dosierung und statt Psychotherapie eine
umfangreiche Ernährungsberatung.
Therapie
Prof. Dr. med. Rum Fummler, Psychiater: "Depressionen lassen sich auch mit noch feuchten Kuhfladen behandeln, die man dem Arzt
oder Psychologen auf den Kopf legt. Der Anblick setzt beim Patienten Endorphine frei, die dann die Steuerung von Antrieb und Verhalten
übernehmen."
Frau Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin in spe: "Sie sind am Zug!"
Internet: www.hirndefekte.de