Die Wahrheit ist unglaublich

Die Dinge an und für sich sind belanglos,
erst die Begleitumstände machen sie wesentlich.

7.5 Prognose für mein deutsches Land

7.5.1 Im Vorwort durch die Vorsitzenden der GVG (Dr. Herbert Rische, Dr. Rainer Hess) zum Bericht "gesundheitsziele.de" heißt es: "Nach Abschluss des ersten Zielentwicklungsprozesses 2003 wurden die depressiven Erkrankungen als weiteres krankheitsbezogenes Gesundheitsziel mit gesundheitspolitischer Bedeutung und dringendem Handlungsbedarf bearbeitet. Vertreterinnen und Vertreter verantwortlicher Institutionen des Gesundheitswesens, aus Selbsthilfe und Patientenvertretung sowie mehrere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (Kapitel 7) haben sechs Aktionsfelder definiert, in denen Verbesserungspotenziale mobilisiert werden können: (1) Aufklärung, (2) Prävention, (3) Diagnostik, Indikationsstellung und Therapie, (4) Stärkung der Patient(inn)en und Betroffenen, (5) Rehabilitation und (6) Versorgungsstrukturen und bestimmte Ziele, Teilziele und Maßnahmen (Kapitel 2, 3 und 4). Darüber hinaus werden aus einer Vielzahl von Maßnahmenvorschlägen Startermaßnahmen (Kapitel 5) empfohlen, um Akteuren konkrete Impulse für die Umsetzung zu geben." Da fehlt etwas!

7.5.2 In Ihrem Vorwort schreibt Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit: "Mit dem Gesundheitsziel „Depressive Erkrankungen verhindern“ reagieren die verantwortlichen Akteure auf den bestehenden Handlungsbedarf. Sie zeigen innovative Möglichkeiten für sinnvolle Interventionen in den Bereichen Aufklärung, Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Versorgungsstrukturen auf." Da fehlt etwas!

7.5.3 Ursachenerforschung. Die Ursachenerforschung ist in den Programmen nicht vorgesehen, dafür trägt Frau Ulla Schmidt, Gesundheitsministerin, die Verantwortung. Fragt man schriftlich die Verantwortlichen, warum im Programm Ätiologie und Pathogenese nicht berücksichtigt wurden, erhält man keine Antwort [siehe 7.1; 4. Frage].

7.5.4 Psychologie. In der Wissenschaft gibt es keine Seele (giech. Psyche), deshalb ist die ganze Wissenschaft Psychologie Quatsch. Es wurde mehrfach ausführlich begründet. Ein Psychologe weiß nur soviel, wie ihm der Therapierte offenbart, sonst stochert er nur im "Unterbewusstsein", wie ein depressiver Mensch lustlos in einem Teller Fertigsuppe (fast-food). Strenggenommen gibt es weder geistige noch "psychische" (besser emotionale) Krankheiten, immer ist der Organismus (das Hirn) affiziert. Unser Bewusstsein besteht aus Denken und Empfinden (Emotion) als Einheit, und ohne Neurotransmitter ist Bewusstsein unmöglich. Das Grundübel der Kopfkrankheiten (Schiziphrenie und Depression) liegt in der Hirninsuffizienz (Dr. J. G. Schnitzer, 2008). Die Transmitter-Funktionen wurden vor mehr als 40 Jahren erforscht, sie werden heute als neue wissenschftliche Erkenntnisse (halbherzig, mit Halbwahrheiten) in manchen Medien beschrieben. Feststellung: Die Menschheit wurde mehr als 40 Jahre lang mit den Mitteln und Methoden der Psychologie verblödet.

7.5.5 Die WHO hat eine sich selbst erfüllende Prognose für das Jahr 2020 abgegeben: "Weltweit leidet ungefähr 1/5 der Bevölkerung im Laufe des Lebens zumindest einmal unter einer klinisch relevanten depressiven Störung. Nach Schätzungen der WHO (Murray & Lopez 1997) werden Depressionen 2020 weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit nach der ischämischen Herzerkrankung sein, in den so genannten entwickelten Staaten sogar die häufigste. Zurzeit leiden weltweit über 300 Millionen Menschen an Depressionen. Schon jetzt sind Depressionen der häufigste Grund für in Behinderung verbrachte Lebensjahre (WHO 2001)." ["gesundheitsziele.de", Seite 3]

7.5.6 Das Grundübel (kausale Ursache) ist die Hirninsuffizienz als Ganzes, die auch nicht als Zerebralinsuffizienz (cerebralis; das Gehirn betreffend) in medizinischen Werken aufgeführt wird. Erwähnt wird lediglich die zerebrovaskuläre Insuffizienz (Durchblutungsstörung des Gehirns, Schlaganfall). Jedes innere Organ kann insuffizient werden, d. h. die Schwäche, die ungenügende Leistung, bricht durch, z. B. Herzinsuffizienz, Leberinsuffizienz, Niereninsuffizienz. Bei einem insuffizienten Gehirn senkt sich das Niveau des Denkens und Empfindens ab, der (die) Betroffene merkt es nicht, es kommt zu Bewusstseinsstörungen. Die klassische Störung der "Denkseite" ist die Schizophrenie, die der "Emotionsseite" die Depression. Sie sind bösartige Geschwister im Kopf und nicht in der Seele (Psyche), die beiden Seiten ein und der selben Medaille.

7.5.7 Die Grundkrankheit (Ursache) Hirninsuffizienz spaltet sich in Schizophrenie und Depression.
Die Depressionen als eigenständiges Krankheitsbild wurde von der WHO aufgegeben und in den ICD-10-Code (GM Version 2009) Kapitel V F00- F99) unter "Psychische und Verhaltensstörungen" eingeordnet. Damit werden die Depressionen langsam aus dem medizinischen Sprachgebrauch in ihrer jetzigen Form verschwinden.

Die Definition ändert sich, das Grundübel bleibt bestehen. Es ist eine düstere Entscheidung und verschleiert, dass sich seit Etablierung der Psychotherapie rechnerisch 40 Millionen Menschen aus depressiver Verzweiflung umgebracht haben. Sie wurden mit den Mitteln und Methoden der Psychologie auf einen Irrweg geschickt. Da die genaue Ätiologie und Entstehung von Depressionen nicht gewollt ist, sind auch Aussagen zur Prognose schwierig. Die verstorbene Großmutter, Prüfungsangst oder Trennungsschmerz, bleiben wahrscheinlich auch künftig die Auslöser der Depressionen für die Psycho-Therapeuten.

Hirninsuffizienz

Schizophrenie

Intellekt (Geist, Verstand, Erkenntnis, Denkvermögen)
Die schizophrenen Störungen sind im allgemeinen durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Affekte gekennzeichnet. Die Bewusstseinsklarheit und intellektuellen Fähigkeiten sind in der Regel nicht beeinträchtigt, obwohl sich im Laufe der Zeit gewisse kognitive Defizite entwickeln können. Die wichtigsten psychopathologischen Phänomene sind Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung oder Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Wahnwahrnehmung, Kontrollwahn, Beeinflussungswahn oder das Gefühl des Gemachten, Stimmen, die in der dritten Person den Patienten kommentieren oder über ihn sprechen, Denkstörungen und Negativsymptome Der Verlauf der schizophrenen Störungen kann entweder kontinuierlich episodisch mit zunehmenden oder stabilen Defiziten sein, oder es können eine oder mehrere Episoden mit vollständiger oder unvollständiger Remission (Nachlassen) auftreten.

Depression

Emotion (Gemütsbewegung, Empfinden, Fühlen)
Bei den typischen leichten, mittelgradigen oder schweren Episoden, leidet der Betroffene unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten "somatischen" Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust. Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

7.5.8 In der Broschüre BMBF PUBLIK (Stand August 2001) wird die Anzahl der in Deutschland an Depressionen leidenden Menschen (von Frau Bundesministerin a. D. Edelgard Bulmahn im Geleitwort) mit mindestens 4 Millionen angegeben. In der Broschüre "gesundheitsziele.de", im Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit (Stand März 2006), wird die Anzahl mit 6,8 Millionen beziffert. Das ist ein Zuwachs von 2,8 Millionen (oder 70 Prozent) in weniger als 5 Jahren (55 Monate). Nun sind knapp drei weitere Jahre vergangen. Rechnerisch könnte die Anzahl um weitere 1,7 Millionen angewachsen sein. Daraus ergibt sich folgende grafische Prognose:


Die Grafik spricht: "Einen Denkenden braucht man nur auf Tatsachen hinzuweisen!"

7.5.9 Die Zahlen zur Grafik (Stand Febr. 2009) sind Angaben der WHO oder stammen aus Berechnungen deutscher Institutionen (z.B. "gesundheitsziele.de", BMG, BMBF, Deutsche Diabetes-Union). Die Zahl der Kinder mit Typ-I-Diabetes steigt jedes Jahr um drei bis vier Prozent. Der Zuwachs der an Diabetes Erkrankten steigt jährlich in Deutschland um 350.000, der jedoch an Depressionen neu Erkrankten um 600.000, deshalb die Prognosen der WHO (siehe 7.5.5). Die Ursachen des dramatischen Anstiegs bei den Depressionen wird in einer gestörten Gesellschaft gesucht und den Betroffenen eigenverantwortlich angelastet. Das ist völliger Unsinn und infam, weil nur immer auf Vermutungen (Psychologie) zurückgegriffen wird. Hauptverantwortliche sind Psychiater und Psychologen, die vom Zuwachs profitieren. Tatsache ist, dass beide Volkskrankheiten kontinuierlich ansteigen, beide fallen unter den Begriff der Zivilisationskrankheiten. Es gibt nur eine plausible (triftige, einleuchtende) Erklärung, nämlich die, dass die Ursachen in der Industrieernährung zu suchen sind. Das haben die Mächtigen auch erkannt, deshalb überschlagen sich die Fernsehsender mit "Kochsendungen", die nur noch anöden. Chemische Stoffe, wie Aromen, Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe, gehören nicht in gesunde Ernährung. Unser Organismus ist keine Sondermüllkippe, deshalb müssen Nahrungs- und Genußmittel zwingend auf schädliche Einflüsse gekennzeichnet werden. Das englische Ampelsystem sollte uns Vorbild sein. Wichtig ist nicht der Profit der Konzerne, wichtig ist die Gesundheit der Bevölkerung. Es ist später als wir denken, deshalb ist es an der Zeit, Tacheles zu reden.

7.5.10 Prognose für mein deutsches Land. Die deutsche Bevölkerung wurde psychoverblödet, sie ist zu vernunftbegabtem Denken nicht mehr befähigt. 72,5 Prozent der Bevölkerung glauben an Psychologie wie an Religion - das ist fatal. Die Hälfte vom Rest, die noch des Denkens befähigt ist, sind Lumpen, Verbrecher oder anderes "Gemensch", die auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung leben. Der "Point of no Return" liegt wahrscheinlich im Jahre 2013, aber ich kann mich irren. Mehr als 20 Millionen (chronisch) Schwerkranke, dazu sind 80 Prozent der Deutschen am Rückgrat geschädigt, das hält ein 80 Millionen Volk nicht lange aus. Wenn die Bevölkerung weiter in Lethargie (Schlafsucht) verharrt, wenn nicht eine Bewusstseinsänderung erfolgt, werden die schlimmsten Alpträume wahr: "Deutschland ist ein düsteres Land mit einer finsteren Zukunft!"

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und ich will eine Zukunft für unsere Kinder und Enkel. Ich wünsche mir und den Deutschen, dass meine Prognose unerfüllt bleibt.


Bruno Rupkalwis, im Februar 2009
Internet: www.hirndefekte.de