Die Archivierung und der Zeitgeist

8.10 Galerie der Dekadenz:

Demokratie ist, wenn alle verantwortlich sind, aber keiner Verantwortung übernimmt.
Wissen ist stärker als Glaube, deshalb ist objektives Wissen verboten!

Ulla Schmidt
Bundesministerin a.D.

Es wird nur weitergereicht und abgewimmelt!


8.10.22 Dekadenz im Bundesministerium für Gesundheit

1. Schreiben

Thema:    Überfällige Senkung der Versicherungsbeiträge
Datum:    15.07.2009 10:20:24 Westeuropäische Normalzeit
Von:      Bruno Rupkalwis
An:       ursula.schmidt@wk.bundestag.de, ursula.schmidt@bundestag.de,
          poststelle@generalbundesanwalt.de, poststelle@bpra.bund.de, Dr. Schnitzer,
          info@ordinariat-freiburg.de, gremien@ekd.de und priv. Adressaten
Kopie an: DieZeit@zeit.de, spiegel@spiegel.de, redaktion@focus.de, stern@stern.de,
          leserbriefe@bild.de, info@zdf.de, report@br-online.de, oskar.lafontaine@bundestag.de,
          marion.caspers-merk@bundestag.de, martina.bunge@wk.bundestag.de,
          info@karllauterbach.de, sabine.baetzing@bundestag.de, info@patientenbeauftragte.de,
          wolfgang.wodarg@bundestag.de, ingbert.liebing@bundestag.de,
          ole.schroeder@bundestag.de, IPS.Hannover@evlka.de, presse.nka@nordelbien.de,
          info.bvv@dgb.de, info@bistum-mainz.de, info@bdi-online.de,
          info@perspektive-deutschland.de, info@attac.de, info@foodwatch.de, info@buergerkonvent.de,
          info@cdu.de, buergerservice@spdfraktion.de, pressestelle@spd.de, redaktion@gruene.de,
          pressestelle@fdp-bundestag.de, parteivorstand@die-linke.de, Fraktion@Linksfraktion.de
Per EMail und auf dem Postwege

Frau
Bundesministerin Ulla Schmidt
Bundesministerium für Gesundheit

11055 Berlin


Thema: Überfällige Senkung der Versicherungsbeiträge
Datum: 15.07.2009, Mi

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

dieses ist eine Petition gemäß Art. 17 GG: „Medizinischer Fortschritt ist teuer!“, meinen Sie immer mit sozialdemokratischer (lächelnder) Mine im Fernsehen. Meinungen sind wie Fahnen im Wind, meint der Denker Arthur Schopenhauer.

Am 14.07.09, um 21.45 Uhr, wurde im NDRFernsehen gesendet: Sinnlose Operationen (Doku)! Abkassieren per Skalpell: Frank Wittigs Recherche zeigt, wie mit nutzlosen Eingriffen an Knie, der Bandscheibe, am Rücken, der Gebärmutter oder beim Herzkatheter gigantische Summen umgesetzt werden.

Mein Kommentar: Keiner übernimmt Verantwortung, obwohl Hunderttausende an Leib und Leben geschädigt werden. Jede zweite Op ist überflüssig, schrieb Kurt G. Blüchel, Medizinkritiker, bereits im Jahre 2004 in seinem Buch "Heilen verboten - töten erlaubt". Ein Freund sagte schon vor 30 Jahren zu mir: "Jede zweite Frau hat den Uterus raus, nur die Frauen der Ärzte nicht!" Seine Frau, damals PTA in der Zytologie: "Die Ärzte schneiden, wie die Bekloppten!" Wie lange müssen wir das noch erleiden?

Nun meine Frage: „Haben Sie Strafanzeige (wegen organisierter Kriminalität im Gesundheitswesen) bei der Generalbundesanwaltschaft erstattet?“ Wenn nein, bitte ich hiermit die FDP und die Linkspartei darum.

Mit freundlichem Gruß

Bruno Rupkalwis
Eibergweg 3, 25853 Ahrenshöft
Telefon: 04846 / 601 44 87
Internet: www.hirndefekte.de

PS: Einen Denkenden braucht man nur auf Tatsachen hinzuweisen.



Antwort:


Sehr geehrter Herr Rupkalwis,

im Auftrag von Bundesministerin Ulla Schmidt danke ich Ihnen für Ihr Schreiben vom
15. Juli 2009, in dem Sie die Thematik von medizinisch nicht indizierten Operationen
ansprechen.

Die an das Bundesministerium für Gesundheit gerichteten Einzelfragen, aber auch
allgemeine Stellungnahmen werden hier ausgewertet. Sie tragen dazu bei, Probleme zu
erkennen und fließen, soweit sie verwertbare Hinweise für die weitere Entwicklung des
Krankenversicherungsrechts enthalten, in die Gesetzgebung ein. Der Gedankenaustausch
mit Bürgern dient dazu, Probleme zu benennen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen
sowie die Diskussion darüber zu vertiefen. Vorschläge zur Verbesserung der
Gesundheitsversorgung und zur Lösung der Kosten- und Finanzierungsprobleme sind daher
willkommen. Ihre Vorschläge werden in die Überlegungen zur Weiterentwicklung des
Gesundheitssystems einbezogen. Vielen Dank für Ihre Anregungen.



2. Schreiben

Bruno Rupkalwis, Eibergweg 3, D-25853 Ahrenshöft

Bundesministerium für Gesundheit

53107 Bonn



Überfällige Senkung der Versicherungsbeiträge
Volkskrankheit Depression

Ihr Zeichen: 217-96 / Rupkalwis / 09
Bearbeitung: Referat 217, Frau Camilla von Loesch

Anlage: Petition vom 23.07.2009 an Ministerpräsident Peter Harry Carstensen
            Manuskript auf CD-Rom (Depression - der stille Schrei)

Datum: 08.08.2009, Sa

nachrichtlich:

  • Herrn Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Schoferstraße 2, 79098 Freiburg

  • Herrn Dr. Johann Georg Schnitzer, Zeppelinstraße 88, 88045 Friedrichshafen

  • Freunde des Aktivkreises Depression

  • Sehr geehrte Frau von Loesch,

    ich bestätige den Eingang Ihres Schreibens (mit Poststempel vom 07.08.2009). Mir wurde von dritter Seite bestätigt, dass Petitionen an politische Führungskräfte - egal welcher Couleur und welcher Fachbereich (Ministerien, Bundeskanzleramt; z.B. Ulla Schmidt, SPD) - mit vorgefertigten Texten abgespeist werden. Deutschland ist eine psychomedizinische Diktatur, in der nach dem Prinzip Totschweigen über Leichen gegangen wird. Der Beweis dafür befindet sich auf der beigefügten CD, sie enthält mein Manuskript (Dokumentation, 226 Seiten, Pdf) Depression - der stille Schrei.

    Seit mehr als 40 Jahren wird in der Medizin diskutiert, ob Depressionen aufgrund von Serotoninmangel in den Synapsen der Hirnzellen entstehen, folglich somatisch sind. Man diskutiert! Seit Etablierung der Psychotherapie haben sich in den Industriestaaten (nach Zahlen der WHO) rechnerisch etwa 40 Millionen Menschen umgebracht. Moralisch schuldig ist, wer aktiv an der Verdummung der Menschheit teilnimmt. Politisch haftbar hingegen ist, wer (aus Feigheit) in schuldvoller Passivität das Geschehene geduldet hat - mithin fast die gesamte deutsche Elite.

    Ich bitte Sie darum, Verantwortung zu übernehmen und mir den Eingang der CD zu bestätigen. Sollte das Ihre Kompetenzen überschreiten, legen Sie bitte die Unterlagen mit der CD Ihrer/Ihrem Vorgesetzten zur Übernahme von Verantwortung vor.

    Mit freundlichen Grüßen



    Antwort (mit Briefkopf und Unterschrift wie oben):

    Bonn, 17 August 2009
    Az: 217-96/ Rupkalwis/09

    Sehr geehrter Herr Rupkalwis,

    vielen Dank für Ihr Schreiben vom 8. August 2009.

    Wie gewünscht bestätige ich Ihnen den Eingang der CD mit Ihrem Manuskript "Depression -
    der stille Schrei.

    Ihre Anregungen zur Behandlung von Depressionen habe ich an das zuständige Fachreferat
    weitergeleitet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    Camilla Loesch (Unterschrift und Stempel)



    3. Schreiben usw., usw., usw.

    Es nimmt kein Ende, da ist kein Verantwortlicher, der Verantwortung übernimmt. Sie gehen in ihrer Dekadenz über Leichen! Ich habe dann direkt eine Dokumentation an den Direktor das Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, Prof. Dr. Dr. Dr. Florian Holsboer, geschickt. Keine Antwort! So beißt sich die Äskulapschlange in den Schwanz.

    Beim Kompetenznetz Depression, das mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums aufgebaut wurde, gibt man auch keine Antwort. Dort existiert nicht einmal eine Abteilung für die Ursachenerforschung (Ätiologie): "Die Zeiten und Methoden haben sich geändert, die Schweine nicht, sie grunzen wie vor 70 Jahren!"


    Bruno Rupkalwis
    Internet: www.hirndefekte.de