Fazit:

Dr. Johann Georg Schnitzer

Hirninsuffizienz: Wird der Mensch um seinen Verstand gebracht?
Wir brauchen eine neue Qualität des Denkens und Fühlens!

Bruno Rupkalwis

Den Begriff der Hirninsuffizienz prägte m. E. Dr. Johann Georg Schnitzer. Er erschien am 27.03.08 in der Suchmaschine von Google unter 27 Einträgen. Diese Anzahl der Einträge will ich festgehalten wissen, weil das Beste ein Mittelweg zwischen Verdienst und Einfühlung ist. Die Hirninsuffizienz wird in medizinischen Werken nicht aufgeführt, das ist nicht nur sonderbar, das ist suspekt.

I. Hirninsuffizienz - ein Vorwort
II. Hirninsuffizienz: Wird der Mensch um seinen Verstand gebracht?
III. Neue Qualität des Denkens und Fühlens



I. Hirninsuffizienz - ein Vorwort

E-Mail:

Thema:    Hirninsuffizienz - ein Vorwort
Datum:    26.03.2008
Von:      Bruno Rupkalwis
An:       Dr.Schnitzer@t-online.de

Sehr geehrter Herr Dr. Schnitzer,

vor 60 Jahren definierte man so: "Denken ist die geistige Tätigkeit, durch die Vorstellungsobjekte ins Bewusstsein gerufen oder miteinander in Beziehung gesetzt werden." Das ist noch immer Stand der Psychologie mit ihrer kognitiven Ordnung seit 1965. Psychiater und Psychologen quälen heute zwar keine Schwulen mehr, was sie Jahrzehnte lang taten, sie hängen ihre Fahnen aber immer in den Wind der Mächtigen. Psychologie ist Instrument der Machtausübung, sie benötigt jeweils mindestens 50 Jahre um fatale Fehlleistungen einzugestehen und zu korrigieren. Viel wichtiger und interessanter als die rein beschreibende Darstellung "psychischer (seelischer) Ordnungsprozesse", wäre die Untersuchung ihres perfiden Zustandekommens. Die Psychologen sind die Fachleute der Gehirnwäsche, der Indoktrination, der Psychosynthese - Wölfe im Schafspelz.

Heute ist die Kybernetik noch kryptische Macht, sie ist jetzt 60 Jahre alt. Sie ist genau genommen nichts weiter als der Kampf gegen den Zufall, etwa in der Selbststeuerung des Organismus. Logisches Denken ist nicht natürlich, deshalb beherrschen es nur wenige. Der liebe Gott hat den Menschen nicht den Verstand zum Lösen von Differentialgleichungen oder dem Verstehen der Relativitätstheorie (A. Einstein) gegeben, sondern zur Futtersuche, wie Sie es richtig erkannt haben. "Denken ist Glücksache!", mit diesem Paradoxon ist das logische Denken gemeint, es ist aber nicht schöpferisch. Logisches Denken gestattet, Denkfehler zu vermeiden, deshalb würde ich es gerne deutschen Politikern, besonders Frau Ulla Schmidt, Gesundheitsministerin, vermitteln. Sie kann besser "psychologisch Grinsen" als logisch Denken, das fällt mir in Nachrichtensendungen (TV) stets auf.

Schöpferisches Denken ist eine Gnade, schrieb mir einmal eine Frau. Sie bezeichnete mich als "begnadeten Menschen". Muss ich mich dafür schämen? Eine plötzliche Erleuchtung, ein Gedankenblitz, besteht darin, dass man zwischen verschiedenen gleichzeitigen Vorstellungen, die nichts miteinander zu tun haben, einen Zusammenhang erkennt, der dann der logischen Verifizierung standhält. Nur darin besteht die Weiterentwicklung der Menschheit.

Lieber, sehr geehrter Herr Dr. Schnitzer, ich werde Ihren Vorschlag in der Weise verwirklichen, dass ich unseren letzten öffentlichen Schriftwechsel ein wenig modifiziere, Namen und E-Mailadressen entferne und das Ganze dann in meiner Website www.hirndefekte.de veröffentliche. Wir stehen mit unseren Namen ein, übernehmen Verantwortung. Es ist besser, sich zu irren, als NICHTS zu tun. Den Link teile ich Ihnen mit, wenn die Seite fertig ist. Sie können sich darauf verlassen und dann ggf. korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen

Bruno Rupkalwis
Internet: www.hirndefekte.de

PS an Dr. Ole Schröder, MdB: An Politiker zu schreiben ist, als wenn im Reichstagsgebäude ein Besen umfällt.



II. Hirninsuffizienz: Wird der Mensch um seinen Verstand gebracht?

E-Mail:

Thema:    Hirninsuffizienz: Wird der Mensch um seinen Verstand gebracht?
Datum:    25.03.2008
Von:      dr.schnitzer@t-online.de
An:       BrunoRupkalwis@aol.com

Sehr geehrter Herr Bruno Rupkalwis,

das Gehirn ist das am höchsten entwickelte und komplizierteste Organ des Menschen - und zugleich das noch am wenigsten erforschte. Bisher ging man einfach davon aus, dass es immer funktioniert, und wenn gelegentlich nicht, dass man es mit Psychologie, Psychopharmaka und Bestrafung "korrigieren" könne. Beide Annahmen erweisen sich jedoch als fundamentale Irrtümer mit katastrophalen Folgen.

Wenn innere Organe wie Herz, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse insuffizient werden, hat das nur Folgen für die erkrankte Person. Falls aber das Gehirn insuffizient wird, hat das auch Folgen für Andere, wenn Menschen, die Macht über Andere haben (z.B. Vorgesetzte, Beamte, Banker, Lehrer, Prüfer, Richter usw.) davon betroffen sind. Schwerwiegend für die menschliche Gesellschaft insgesamt wird es, wenn solche Personen gar über große überregionale, nationale oder internationale Macht, viel Kapital und großen Einfluss verfügen (Politiker, Regierende, Lehrstuhlinhaber, CEOs von Konzernen, Besitzer großer Vermögen usw.), und wenn bei ihnen jene Hirnbereiche insuffizient sind, welche "zu moralischem Denken, zu Vorausschau und Planung befähigen. Menschen mit einer Beeinträchtigung im Stirnhirn folgen oft ungehemmt ihren Affekten und Trieben, und setzen rigoros das um, was andere schlimmstenfalls in ihren bösen Träumen durchspielen."

Das Zitat stammt aus dem Buch "Tatort Gehirn - Auf der Suche nach dem Ursprung des Verbrechens" (2007) von Prof. Hans J. Markowitsch und Werner Siefer (http://www.campus.de/isbn/9783593382944), welches über den derzeitigen Stand der Erforschung des Gehirns und dessen teils funktionell, teils pathologisch-anatomisch begründete Fehlleistungen berichtet. Wer verstehen will, was da wie eine Lawine auf uns zukommt, sollte dieses Buch als Grundlage für das Verständnis weiterer Zusammenhänge lesen. Gleichzeitig sei darauf hingewiesen, dass die Verfasser bei ihrer Ursachensuche nicht tief genug vorgedrungen sind (weshalb auch die in dem Buch empfohlenen Maßnahmen nur symptomatische - und daher problematische - sind). Die Autoren beschreiben als Ursachen eine tatsächlich erstaunliche Vielfalt an krankhaften und degenerativen Hirnveränderungen, und die falsche Prägung und fehlende Erziehung der Kinder und Jugendlichen.

Diese anatomisch-pathologischen und funktionellen Veränderungen des Gehirns zu kennen ist sehr wichtig - aber genau so wichtig zu wissen ist, dass diese in wesentlichen Teilen Folgen einer noch tiefer liegenden Ursachengruppe sind: Die bereits unvollkommene Entwicklung des Ungeborenen einschließlich seines Gehirns - wegen fehlerhafter Ernährung beider Eltern vor und der Mutter während der Schwangerschaft, und wegen weiterer Beeinträchtigungen des Stoffwechselgleichgewichts der Mutter durch Umwelt-, Suchtgifte und Medikamente (selbst ein Vitaminstoß kann schaden!). Nach der Geburt kommt dann die denaturierte und teils artfremde Ernährung als Ursache ungenügender Versorgung des Gehirns mit den zu seinem Funktionieren notwendigen Substanzen hinzu. Der Hygieniker Prof. Dr. med. Werner Kollath hat mir persönlich 1969 diese funktionellen und degenerativen Veränderungen des Gehirns vorhergesagt: "Sie werden es noch erleben, dass die Mesotrophie nicht vor dem Gehirn Halt macht!" (Prof. Kollath starb 1970).

Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts dokumentierte der amerikanische Zahnarzt Dr. Weston A. Price in einer Studie, dass bei Kriminellen in einem höheren Prozentsatz Zahnfehlstellungen vorkommen als beim Durchschnitt der Bevölkerung. Das ist ein wichtiger erster Hinweis darauf, dass bei denaturierter Kost - die Dr. Price als Ursache von Zahnfehlstellungen in der nachfolgenden Generation nachgewiesen hat - nicht nur ein deformiertes Kauorgan, sondern auch ein deformiertes Gehirn wahrscheinlich ist. Wenn man unter diesem Aspekt die heutige Häufigkeit von Zahnfehlstellungen betrachtet, die inzwischen einen ganzen Berufszweig (die Kieferorthopädie) ernährt, so wird deutlich, dass der Mensch als Spezies durch die heutigen - partiell bereits selbst von hirninsuffizienten Personen gesteuerten - Machtkonstellationen um seinen Verstand gebracht wird; ein sich selbst beschleunigender Vorgang, zumal die Kommunikationsfähigkeit der heutigen Machthaber durch die Schwerkraft begrenzt zu sein scheint, denn sie funktioniert nur in einer Richtung: Von Oben nach Unten. Berichte vom alarmierenden Zustand an der Basis und noch so logische Vorschläge von wirksamen Korrekturmaßnahmen stoßen Oben auf taube Ohren (siehe z.B. http://www.dr-schnitzer.de/agdb005.htm).

Aufhalten und umkehren lässt sich der Degenerationsprozess deshalb nur auf der untersten Ebene, auf dem Weg der Selbsthilfe innerhalb der Familien und durch Kommunikation zwischen den Familien. Das "Gewusst wie" wird von den Mainstream-Medien verschwiegen, denn auch diese sind in die herrschenden Machtstrukturen eingebunden. Aber es ist doch zugänglich, besonders kompakt und vollständig in diesem Buch:

"Der alternative Weg zur Gesundheit"
http://www.dr-schnitzer.de/awg001.htm
http://www.dr-schnitzer.de/awg002.htm

Da rette sich, wer kann! "Gesunder Menschenverstand" ist heute so wenig selbstverständlich geworden wie Gesundheit insgesamt. Wer ihn noch besitzt, benutze ihn auch: Zur Bestandssicherung bei sich selber, und zu dessen Mehrung bei der nächsten Generation.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johann Georg Schnitzer
http://www.dr-schnitzer.de



III. Neue Qualität des Denkens und Fühlens

E-Mail:

Thema:    Neue Qualität des Denkens und Fühlens
Datum:    21.03.2008
Von:      BrunoRupkalwis
An:       Dr.Schnitzer@t-online.de

Sehr geehrter Herr Dr. Schnitzer,

ich will Ihnen gerne ausführlich antworten. Wir (die Menschen) brauchen eine neue Qualität des Denkens und Fühlens, so habe ich es schon einmal kurz beschrieben. Mit dem heutigen Wissen und der Flut der Informationen rennen wir früher oder später mit dem Kopf an eine Betonwand und zertrümmern uns den Schädel. "Relativ zum Wissen ist die heutige Gesellschaft dümmer als im Mittelalter!", ist meine Relativitätstheorie.

1. Prämisse: Ab 13. Jahrhundert entstand aus "okkulten Kräften" der Hexenwahn. Malleus malificarum (der Hexenhammer) wurde um 1487 von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris verfasst, dann von vier Professoren der damals so berühmten katholischen Fakultät zu Köln unterschrieben, und er wurde weltliches Gesetzeswerk. Dann brannten fast 300 Jahre lang die Hexen, deshalb Vorsicht vor akademischen Titeln. Es gab schon frühzeitig Stimmen (F. von Spee), die den Hexenwahn anzweifelten, jedoch kein Gehör fanden, und später brannten auch die Zweifler.

2. Prämisse: Die Psychologie entstammt auch okkulten Kräften, sie ging aus der Parapsychologie hervor. Es war Sigmund Freud, der mit seiner Psychoanalyse die Welt veränderte. Seine Zeitgenossen, bei denen er um Anerkennung buhlte, lachten ihn aus. Ironie des Schicksals: Albert Einstein, schon früh zu Weltruhm gekommen, hatte einen hirngeschädigten Sohn, der in die Hände von S. Freud geriet, und die Welt bekam den Verlauf, den sie heute hat: Psychoverblödung! Einsteins Sohn blieb zwar "bekloppt", aber Einstein verhalf Freud zum Durchbruch. Einstein (mit seiner Relativitätstheorie) befürwortete den Bau der Atombombe, es kam zur "kritischen Masse (physikalisch)", Freud (mit seiner Psychoanalyse) verhindert bis heute die "kritische Masse (soziologisch)". Eine frühe Stimme stammt von Karl Jaspers, Philosoph, er lehnte neben Marxismus auch die Psychoanalyse als Wissenschaftsaberglauben ab, und Karl Popper, auch Denker, forderte, dass wissenschaftliche Aussagen falsifizierbar sind. Die Psychologie bleibt nachprüfbare Beweise schuldig - ist also Humbug. Ihre Quellen, aus denen sie gespeist wird, sind immer Psychologen, sie greifen auf sich selbst zurück. Deshalb kam es mit der "Frankfurter Schule" zum sogenannten Philosophenstreit. Er ist bis heute offen. Unsere derzeitigen Philosophen sind zu Kastraten verkommen, sie besingen sich selbst, anstatt die Psychologie auf ihren (logisch) wahren Gehalt zu überprüfen. In den letzten vier Jahrzehnten hat die Psychologie fast alle Geisteswissenschaften, haben die Psychologen fast alle Berufsgruppen unterwandert - Experten wurden zu Fachidioten.

Konklusion: Wir können Sachverhalte hirnmässig nur verstehen, wenn wir vergleichen. Deshalb habe ich die vorgestellten Beispiele gebracht. Nur NICHTS ist einmalig!, es ist nicht zu begreifen. Von der Geburt bis zum Tod bildet sich im Gehirn ein Engrammschatz oder er wird vergessen, er dient dem verstandesmäßigen Vergleich. Auch Vergessen ist Synapsentätigkeit. Wo der Sitz der Erinnerung steckt, weiss ich nicht, vermute aber, dass die Synapsenverknüpfungen eine grosse Rolle spielen, sie entstehen und vergehen. Die Psychologie, das "Denken mit dem Bauch", hat heute Oberwasser gegenüber der Philosophie, dem "Fühlen mit dem Kopf", gewonnen. Das ist zwar fatal, aber so werden wie in Anführungsstrichen Tatsachen auf den Kopf gestellt.

Der Psychologie fielen mehr Menschen als dem 2. Weltkrieg zum Opfer. Seit Etablierung der Psychotherapie haben sich in den Industriestaaten rechnerisch etwa 40 Millionen Menschen aus depressiver Verzweiflung das Leben genommen. Keiner sagte den Menschen, dass ihr Hirnstoffwechsel gestört ist (war), man redete den Menschen eine psychische Krankheit ein, schickte sie auf einen Irrweg. Zur psychologisch durchgesetzten Dummheit tritt noch ein kaltblütiger und geschwätziger Zynismus hinzu, ein erbärmlicher und nichtswürdiger Hang zur Menschenquälerei, der bei mir Grimm und äussertste Erbitterung über die Väter dieser eklen Ausgeburt psychischen Wahns wachruft. Die WHO hat Psychotherapie und Psychopharmaka (in Kombination als Therapie) zum Dogma erklärt. Was der Hexenhammer damals war, ist die Psychotherapie heute.

"Ohne Neurotransmitter ist Denken, Empfinden (Emotion) und Handeln nicht möglich!", das ist meine Erkenntnis nach drei Jahren Suche. Diese Erkenntnis werde ich nicht los. Keiner will sie, nicht einmal geschenkt. Sehr geehrter Herr Dr. Schnitzer, Sie haben alles verstanden. Sie gehören zu den Ersten. Das nachfolgende Wissen ist wohl 40 Jahre alt, wie die Etablierung der Psychotherapie. Sie wollten es wissen. Ist das Zufall?

Die Neurotransmitter sind Botenhormone, die die elektrischen Potentiale von einer Hirnzelle auf die nächste übertragen. Die Verbindungsstellen der Hirnzellen untereinander heissen Synapsen, sie vergehen und entstehen. Deshalb ist unser Gehirn wie eine "schwabbelige Masse". Die Synapsen sind wie Mann und Frau, sie werden als Prä- und Postsynapse bezeichnet. Sie stossen aneinander, vereinigen sich aber nicht. Zwischen ihnen bleibt der "synaptische Spalt", wie bei einem elektrischen Kondensator mit seinem Dielektrikum. In der Präsynapse befinden sich kleine Bläschen (Visikel), in denen die Neurotransmitter gespeichert sind, die Postsynapse besitzt stets Rezeptoren, die die Neurotransmitter aufnehmen. Synapsen befinden sich ausserhalb des Zentralnervensystems auch an den Muskelfasern, sonst könnten wir uns nicht bewegen. Lebende Substanz (Materie) bedeutet, dass sie sich bewegen kann und einen Stoffwechsel hat. Was ist weder Energie noch Materie? Antwort: Information! Information ist immer entweder an Energie (z.B. Radiowellen) oder Materie (z.B. CD-ROM) gekoppelt, ist meist moduliert.

Es gibt keine Hirnströme, das ist Volksmärchen. Es gibt nur elektrische Potentiale, die vom Zellkern über "Verbindungsarme" (Dendriten, Axone) in die Synapse verlaufen und dort enden. Das elektrische Potential regt die Vesikel an, Neurotransmitter in den synaptischen Spalt auszuschütten. Die Rezeptoren der Postsynapse nehmen Sie auf. Ein neues elektrisches Potential entsteht, wenn eine bestimmte Menge Transmitter vorhanden ist, das gegenläufig in der Nachbarzelle zum Zellkern fällt (läuft). Die Basis dafür ist Kalium (Ionen). Die Synapsen arbeiten (vergleichbar) wie elektrische Dioden, auch wie kleine Rechenmaschinen. So ist unser Hirn neuronal vernetzt. Alle Vorgänge laufen blitzschnell ab - milliardenfach. So wird Denken und Fühlen (und daraus resultierend Handeln) erst möglich.

Mit Computer- und Kernspintomografen kann man nicht in die Synapsen der Hirnzellen sehen, selbst einzelne Hirnzellen können damit nicht sichtbar gemacht werden. Mit der Bilderflut, die mit diesen Geräten erzeugt wird, kann man aber abgesoffene Bergwerksstollen füllen. Untersuchungen damit sind teuer und gefährlich, wegen der "Röntgen-Super-Strahlung". Das Wissen zur Synapsentätigkeit haben Forscher erkundet, die mit Elekronenmikroskopen gearbeitet haben. Damalige Elektronenmikroskope erlaubten Vergrösserungen oberhalb 200.000:1. Heutige Geräte verschaffen den Blick in den Nanobereich, können einzelne Atome sichtbar machen.

Sie haben recht, wir werden manipuliert. Mit der Werbung fängt es an, die Preise des Einzelhandels sind stets Höchstpreise abzüglich eines "psychologischen Cents". Wie verdummt die Menschen sind, erkennen wir daran, dass sie sich die "Schwellenpreise (99,99 Euro statt 100 Euro)" gefallen lassen. Beim Militär gibt es die PSV, das heisst "psychologische Verteidigung", man kann sie aber auch gegen die eigene Bevölkerung anwenden. Man denke einmal daran, wie der Irakkrieg (bei der UN) begann.

***

Der Mensch ist gar nicht so kompliziert, wie es immer dargestellt wird. Wir sind kopfgesteuerte Wesen, unterscheiden uns dadurch vom Affen, weil unser Bewusstsein auf einem höheren Niveau liegt. Und unser Bewusstsein besteht aus Denken und Fühlen als Einheit, hinzu kommt Erinnerungsvermögen, und der Charakter wird durch die Gesellschaft verbogen. Wer das einmal begriffen hat, braucht im Leben keinen Psychologen mehr. Es war Norbert Wiener, Kybernetiker, der die Regelungsvorgänge (feed-back) im Jahre 1946 als erster in seinem Werk "Kybernetik oder Regelung und Nachrichtenübertragung in Lebewesen und in der Maschine" beschrieben hat.

Auch Sie haben es richtig erkannt, genau wie Norbert Wiener, dass man Gesichtspunkte für Probleme scheinbar heterogener Wissenschaften gebietsüberschreitend betrachten muß, z.B. Naturwissenschaften, Medizin, Technik, Ökonomie und Soziologie, und die Psychologie können Sie vergessen, sie ist Pseudowissenschaft. Die Nachrichtenübertragung und Regelung der menschlichen Zyklen (z.B. Blutzuckerregulation, Zitronensäurezyklus) erfolgt über Hormone, sie sind meist Paare und treten als Agonisten und Antagonisten (also Spieler und Gegenspieler) auf. In den Nebennierenrinden werden mehr als 40 Kortikoide, das sind Hormone, erzeugt. Hormone, die über den Blutkreislauf wirken, steuern langsam, z.B. das Paar Insulin und Glukagon. Hormone, die jedoch über das Nervensytem steuern, arbeiten blitzschnell, und diese bezeichnen wir als Neurotransmitter. Sie heissen Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Acetylcholin und GABA. Es sind die wichtigsten.

Ohne Neurotransmitter ist Denken, Empfinden (Emotion) und Handeln nicht möglich!, hier beisst sich die Äskulapschlange in den Schwanz, und wenn Neurotransmitter bei gestörtem Hirnstoffwechsel (Hirninsuffizienz; Dr. Johann Georg Schnitzer) nicht ausreichend erzeugt werden, entstehen Hirndefekte wie Depressionen, Parkinson, Demenz. NICHTS ist unmöglich.

Mit freundlichen Grüßen

Bruno Rupkalwis
Internet:
www.hirndefekte.de