Es gibt unendlich viele Krankheiten, vom Fußpilz, über Bauchdeckenfisteln bis zu Hirnabszessen. Keine Stelle des menschlichen Körpers, kein Organ, kein Knochen oder Muskel bleibt vor krankhafter Quälerei verschont. Doch was sind Krankheiten? Sie sind Alarmsignale, die den menschlichen Geist veranlassen sollen, etwas zu unternehmen. Meistens besteht dann das Unternehmen darin, daß ein Arzt aufgesucht und Pillen geschluckt werden.
Unsere Ärzte mißachten die Erkenntnisse aus mehr als vierzig Jahren Forschung in der Biochemie. Sie werden bewußt oder unbewußt nicht genügend auf diesem Gebiet ausgebildet. Jedenfalls hatten die von uns getesteten Ärzte keine Ahnung, und es war eine große Anzahl. Es ist nach wie vor so, daß durch die Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus die meisten Krankheiten von selbst wieder verschwinden und man sie nach kurzer Zeit vergessen hat. Nicht jede Erkrankung benötigt einen Arzt.
Heute ist der Gang zum Arzt zur Routine geworden, denn hauptsächlich wird er zum Krankschreiben gebraucht. Unsere Gesellschaft hat den Ärzten zuviel Spielraum eingeräumt, und es ist tatsächlich so, sie spielen mit unserem Leben. Das gesamte Krankensystem ist auf Gewinnmaximierung und Macht aufgebaut. Die Gewinne verschwinden in den Taschen der Mächtigen dieses Systems, die Allgemeinheit bezahlt dafür jeden Preis, und das System wird immer gieriger. Der einzelne Mensch hat keinerlei Einflußmöglichkeiten, ob er es für richtig hält oder nicht, daß 80jährige oder noch ältere Menschen nach Schlaganfall oder Herzinfarkt ins Leben zurückgeholt werden. Sie werden an Maschinen und Schläuche angeschlossen, koste es was es wolle. In Würde sterben, sterben im Kreise seiner Lieben, gehört heute der Vergangenheit an.
Der Sinn dieser Arbeit ist, neues Denken in einen verkrusteten Apparat zu bringen. Wir können heute mit Fug und Recht vom medizinisch-industriellen Komplex sprechen, der eine Eigendynamik entwickelt hat, die vielleicht nicht mehr aufzuhalten ist. Fast 300 Milliarden Euro jährlich verschlingt der Molloch allein in Deutschland. Da werden Kommissionen eingesetzt, die ausbaldowern, wie noch mehr Geld in das System gepumpt werden kann:
Schulmedizin - nein danke!
Die Naturheilkunde wird immer mehr an die Wand gedrückt. Deren Vertreter sind meistens Heilpraktiker, die oft besser ausgebildet sind als Schulmediziner. Unter Einsatz der natürlichen Umwelt entnommener und naturbelassener Heilmittel wird Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durchgeführt. Sie führen auch Behandlungen mit pysikalischen Reizen, wie Licht, Luft, Wärme oder Käte, Bewegung oder Ruhe durch und bieten spezielle Ernährungsformen, pflanzliche und natürliche Arzneistoffe an. Heilpraktiker behandeln oft mit Nahrungsergänzungsstoffen (Vitamine usw.) und bewegen sich damit am Rande der Legalität. Nahrungsergänzungsstoffe unterliegen dem Nährmittelgesetz. Ein guter Heilpraktiker wird seinem Patienten niemals eine psychosomatische Krankheit einreden.
Die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindungsstörungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen nennt man Phytotherapie. Phytopharmaka bilden als Mehr- u. Vielstoffgemische eine wirksame Einheit und müssen die Anforderungen des Arzneimittelgesetzes hinsichtlich Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erfüllen; sie besitzen ein breites therapeutisches und pharmakologisches Wirkprofil, haben meist eine große therapeutische Breite und sind fast immer nebenwirkungsärmer als synthetisch hergestellte Arzneimittel.
Gute Heilpraktiker gehen fast immer auf den Nährstoffbedarf des Menschen ein, beraten dabei über die Menge eines Nährstoffs, die zur Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen benötigt wird. Sie ist individuell verschieden je nach Geschlecht, Alter, Wachstum, Gesundheitszustand, Grundumsatz, Wärmehaushalt, Schwangerschaft, genetische Disposition, Wechselwirkung zw. Nährstoffen, körperlicher Aktivität und Klima. Als grobe Orientierung für Hauptnährstoffe gilt (g/d): 0,9 Protein, 0,9 Fett u. 5 Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht.
Nährstoffe sind hauptsächlich organische Verbindungen, die dem Aufbau und Erhalt körpereigener Substanz dienen.
Der Wert eines Nahrungsmittels(Nährwert), einerseits als Baustoff für Bildung und Erneuerung von Körperzellen, andererseits als Betriebsstoff für den Stoffwechsel zur Erzeugung von Energie (physiologischer Brennwert) wird nach Joule (früher Kalorie) gemessen und bewertet. Von einem Nährschaden spricht man, wenn chronische Gedeihstörungen im Säuglings- u. Kleinkindesalter als Folge von Ernährungsfehlern, z. B. Mehl- oder Milchnährschäden, Eiweißmangeldystrophie, Protein-Energie-Mangelsyndrome, auftreten.
Den Stoffwechsel bezeichnet man als Metabolismus. Antimetaboliten sind Substanzen, die aufgrund struktureller Ähnlichkeit oder Fähigkeit zur Bindung einen Stoffwechselprozess blockieren oder beeinträchtigen.
Einteilung:
Verwendung finden sie als Folsäure-, Aminosäure-, Purin- und Pyrimidinantagonisten in einigen Therapien (Zytostatika). Antagonisten sind Gegenspieler, z.B. Vitaminantagonisten (Widersacher, Gegner, Antivitamine).
Die ursprüng1ich als Heilmittel gebrauchten Naturstoffe wurden mit dem Aufschwung der Pharmaindustie (Chemie) durch synthetische Präparate verdrängt. Gegenwärtig verlagert sich aber die Arzneimittelproduktion wieder etwas zurück, von den reinen Syntheseproduken auf Vitamine und Hormone. Die Pharmaindustrie scheut keine Mittel und Kosten für Reklamezwecke, erfindet Krankheiten und trichtert sie der Bevölkerung ein. Bestes Beispiel ist die Osteoporose, die keiner Hormonbehandlung bedarf. Knochenschäden können auftreten, wenn dem Organismus zur Knochenbildung Vitamin D fehlt. Dieses Vitamin steuert den Einbau des Knochenminerals Calcium.
Man teilt die Heilmittel heute nach ihren pharmakologischen Wirkungen und nach den Anwendungsgebieten wie folgt ein:
1. und 2. Sind mit Risiken und Nebenwirkungen behaftet. Es gibt in Deutschland keine Mortalitätsstatistik. Noch vor vierzig Jahren dienten Medikamente lediglich zur Anstoßung des Heilungsprozesses. Ärzte verschrieben sie äußerst sparsam. Die Zeiten haben sich geändert. Heute werden Pharmapillen in 100er-Packungen verschrieben, und die Patienten schlucken das Zeug im blinden Vertrauen auf den Arzt. In Amerika liegen statistische Zahlen vor, die verraten, daß die Mortalität durch Medikamente an vierter Stelle liegt - gleich hinter Diabetes mellitus.
Wir gehen von einem neuen Ansatz aus: 80% aller Krankheiten sind Mangelerscheinungen. Es gibt nur eine Handvoll Grundkrankheiten, die Ernährungskrankheiten, der Rest sind deren Symptome. Überzeugen Sie sich selbst!
Bruno Rupkalwis
Internet: www.hirndefekte.de